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2013: John Lennon’s Wiedergeburt in Tokyo.

Mangelnde Kreativität kann man meinem Politikprofessor in der Auswahl seiner Midterm Fragen wohl nicht vorwerfen. :) Meine Antwort dazu könnt ihr hier nachlesen. “After he was gunned down by Mark Chapman in December 1980, the musician and an ex-Beatle John Lennon awakened to find himself in the next world. It took him a long, long time to make the voyage from this to the next world, so that when he awakened, the year was 2013. Leaving New York City, where he was shot dead, Lennon’s spirit wandered off to Tokyo, attracted perhaps by the happy memories of the time he spent with Yoko. In Tokyo, he stumbled upon a meeting of major thinkers on politics and international relations. Lennon immediately recognized Thomas Hobbes, John Locke, and Karl Marx among the people gathered. He was also greeted by another scholar (Caroline) who identified herself as a constructivist. Although dead, these people turned out to be well informed about world history and international relations since their deaths. When Lennon came by, they happened to be talking about …

6 Apps zum Japanischlernen

Wie sollte es anders sein: iPhone, iPad und co. bieten inzwischen ganz schöne Möglichkeiten, den schweren Weg zur japanischen Sprache etwas einfacher zu machen. Vor allem praktisch, weil man hier in Tokyo gefühlt 3 Stunden pro Tag in der Bahn verbringt, meistens zwischen unendlich vielen Menschen eingeklemmt. Mit anderen Worten: Perfekt, um auf dem Handy irgendetwas halbwegs Sinnvolles zu machen. Folgende Apps kann ich zum Lernen empfehlen (evtl. gibt es die auch für Android, ich bin mit iPhone/iPad unterwegs): 1. Die ersten Schritte zu Kanji Hier finde ich bietet die App Kanji Pic einen sehr liebevoll gestalteten Einstieg. Anhang kleiner Bilder lernt man so relativ spielend die ersten rund 20 Schriftzeichen. Es gibt ein Quiz, Übungsmodus und weitere Kanji-Pakete, die man sich dann (kostenpflichtig) runterladen kann. iPad only.

Mein Stundenplan in Tokyo …

… sieht übrigens so aus. Jeden Tag 9.15am Japanisch Unterricht. Da darf man zuvor noch 1h15m Zugfahren einrechnen. Aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles, selbst an früh aufstehen :-) Habe belegt: 111 – Japanisch (Emi SAKAMOTO + Kyoko TOMIKURA) 201 – Intro Sociology (Prof. David WANK) 205 – Intro International Relations (Prof. Tadashi ANNO) 335 – Religion, Conflict, Violence (Prof. Tatsuo MURAKAMI) 451 – Society and Politics (Prof. David WANK) Die 200er Kurse sind jew. so 100 Studenten (hauptsächlich Juniors), die 300+400er ca. 25 Studenten (Seniors). Im Japanisch-Kurs sind es überschaubare 15-20 Kommilitonen.

The Happy Monday System.

Oder: Wieso es hier an der Universität virtuelle Tage gibt. In Japan gibt es 15 Feiertage. Um das ewige Spiel um Brückentage zu vermeiden und um den Japanern automatisch öfter ein langes Wochenende zu bescheren sind hier einige Feiertage einfach per Gesetz auf Montage verschoben worden. Das bringt an der Uni echte Merkwürdigkeiten mit sich. Da Kurse, die montags sind, ja durch das Gesetz weniger oft stattfinden würden, wurden hier virtuelle Tage eingeführt. So wird man z.b. am 30. April (ein Dienstag) einfach so tun, als wäre es ein Montag. Alle Kurse, die montags statt finden sind also am Dienstag, die eigentlichen Dienstagskurse entfallen. Verwirrung vorprogrammiert. :)

Hiragana Lektion 1: a i u e o.

Der Weg zur japanischen Sprache wird ein langer. Soviel steht jetzt schon fest. 4 Alphabete die bunt gemischt werden. Ich probiere mich aktuell mit den nötigsten 15 Sätzen durchzuschlagen. Ab kommender Woche gibt es dann 5x die Woche Japanischunterricht – die Lehrer dafür haben den Ruf, besonders streng und strikt zu sein. Um den Japanisch-Professor zu zitieren: “It will be hard, demanding, strict, challenging, exhausting. That’s the fun, right?” Als Erstes lernt man das Silbenalphabet Hiragana. Für verschiedene Silben gibt es jeweils ein eigenes Zeichen. a = あ ka = か i = い ki = き u = う ku = く e = え ke = け o = お ko = こ Und so weiter. Insgesamt gibt es 50 dieser Laute. Und das ist dann nur das erste Alphabet :-). Immerhin bekomme ich meinen Vornamen schon hin: ka + i = かい. Oder alternativ in Kanji (den chinesischen Schriftzeichen): 海. Meine ersten Schreibversuche könnt ihr hier bewundern. Die kleinen Nummern “1 – 2 – 3” zeigen in welcher Reihenfolge die einzelnen Striche …

Circles & Clubs.

Was es bei uns an der Uni praktisch gar nicht gibt – hier ist es riesig: Circles. Diese Woche konnten die circa 100 verschiedenen Circles (so was wie Hobby-Clubs) auf dem Campus ihre Projekte präsentieren und lautstark für sich Werbung machen. Es gibt Circles für so ziemlich alles. Tennis, Baseball, Fotografie, traditionelles japanisches Bogenschießen, Trinken, Kochen, Reisen, ALLES. Üblicherweise sind sie auch ziemlich strikt organisiert, gerade die Sport-Circles haben durchaus 4-6 Treffen à 2h die Woche. Ich habe mich mal für den Track & Field Circle beworben, in Vorbereitung auf den nächsten Halbmarathon im Oktober.

Studieren in Toyko: Yay! Der Geldbeutel: Nay.

Als grobe Idee für Studenten, die sich überlegen ein Auslandssemester zu machen. Mit Tokio hab ich mir eine sehr faszinierende wie leider auch teure (besser: teuerste) Stadt rausgesucht. Vielleicht sind ein paar nützliche Infos / Links dabei, falls ihr in der Planungsphase sein solltet. Ich habe noch keine Minute auf japanischem Boden verbracht und dennoch schon ein ganz solides Loch im Geldbeutel. Womit man grob rechnen muss: Bewerbungsphase: DAAD Englischtest: 60€ (wurde leider nicht akzeptiert, fragt bei eurer Bewerbung genau nach welcher Test gemacht werden muss) IELTS Englischtest: 210€ Fotos: 40€ (für Bewerbung, Reisepass, Visum) Reise, Visum etc.: Flug: 900€ Reisepass: 60€ Reisetasche 90l: 180€ Auslands-Krankenversicherung: 205€ (Adac Auslands KV) Universität: Studiengebühren Tokio: Hier habe ich das große Glück einen Partnerplatz der Universität zu Köln bekommen zu haben, was bedeutet dass die Studiengebühren der Sophia Universität erlassen werden. Ein normal eingeschriebener Student bezahlt dort ca. 12.000€ für das erste Jahr. Studiengebühren Köln: 225€ (man könnte sich theoretisch beurlauben lassen für das Auslandssemester, ich habe mich aber dagegen entschieden um normal Zugriff auf Uni E-Mails, die …