All posts tagged: 富士山

Unkai (雲海) – the sea of clouds.

It was the third time that I visited the summit of Mount Fuji (富士山), Japan. But this magical and unique place has something new for it’s visitors. Each time they come back, each time they decide to overcome many hours of tough efforts, doing the climb to 4000 meters height in total black darkness: a new face of Mount Fuji presents itself. This time, Mount Fuji showed me what my Japanese friends called Unkai – 雲海 – “the sea of clouds“. You have hiked above the clouds, you have hiked above everything there is on this world. You are now in between. Beneath you, there are still some light visible that the gigantic city of Tokyo projects into the sky, giving it an aura like look. But above: The most crystal sky of stars and infinite clarity. And you’re in this pitch black surrounding – everything you see next to you is black rock, black volcano sand. This moment and physical challenge give you a humble feeling that everything beneath you just mean nothing – …

8 hours and 3776 meters. Up Mount Fuji.

“The Japanese once believed that Mt. Fuji was the center of the universe.” Ein klein bisschen verstehe ich nun, wieso sie das dachten. The long way up: Yoshida Trail Nein, ein entspannender Spaziergang im Park würde dieser Trip wohl nicht werden, das war den meisten zu Beginn des Trips weitgehend klar. Der beschwerliche Weg hinauf zum Gipfel, ein vielleicht 1-2 Meter breiter Pfad durch eine Steinwüste. Kein freundlicher Baum, der Gesellschaft leistet, kein Zwitschern eines Vogels, der voller Neugierde die zahlreichen und doch einsamen Wanderer beobachtet. Dafür schwarze Steine, schwarzer Sand, schwarze Nacht. Für acht lange Stunden.

Dear Mount Fuji (富士山), I think I’m ready to go.

Morgen Abend geht es los. 3776 meter to go. Ich freue mich wie ein kleines Kind. 19.30 Uhr bringt uns der Bus raus aus der überfüllten Innenstadt Tokyos, him zum hoffentlich trotz Ernennung zum Weltkulturerbe morgen noch nicht überfüllten Mount Fuji. Gegen 21.30 Uhr machen wir uns dann zu Fuß auf den langen Weg hinauf, um circa 4 Uhr morgens nach einem langen Lauf durch die Dunkelheit den Gipfel zu erreichen. 4.36 Uhr wird die Sonne aufgehen, ob wir es bis dahin hoch geschafft haben oder nicht. Danach gibt es einen Spaziergang um den Vulkankrater (ca. 1,5h), lecker Nudeln, einen kleinen Schönheitsschlaf im Freien, bevor man leise Sayonara sagt und sich auf den wohl beschwerlichsten Teil aufmacht: 5h bergab durch Vulkansand unter der Höhensonne. Den Aufstieg belohnt ein wundervoller Sonnenaufgang, den Abstieg ein Besuch in einem der vielen Onsen (heiße Bäder/Quellen, meist Outdoor) der Region. Den zahlreichen Ratschlägen, diesen fast 4000er bitte nicht zu unterschätzen, bin ich denke ich, hoffe ich, ausreichend gefolgt.