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Okinawa’s nicest café.

Sometimes, everything about a place is just perfect. While exploring the famous Tsuboya district (well known for it’s pottery artists) in the city of Naha / Okinawa, we stumbled upon this tiny little café. Half of the café was a small shop selling hand made mugs and other pottery, the other half was the café itself, with only 4 tables. I instantly felt in love with the place. Everything was hand made with an great eye for detail. No mug looked alike, all of them were individual pieces of craftsmanship. The single menus as well as the signs on the outside were hand written with small drawings and illustrations. Advertisements

The Sound of Sushi.

Ein Eintrag über Sushi – ganz ohne Fotos. Dafür mit guten 20 Minuten Geräuschkulisse. Ich finde die Stimmung in solchen Sushi-Läden wunderbar, vor allem das freudige Hallo/Willkommen/Vielen Dank und diverse laute Bestellungen der Gäste. Das kennt man so aus deutschen Läden kaum. Wer genau hinhört kann mich irgendwann auch etwas bestellen hören. Am besten das Video einfach im Hintergrund ein wenig laufen lassen. Stellt euch die Kulisse vor: Freitag Abend, die Leute kommen von der Arbeit, genießen ein paar schnelle Sushi. Ist ein eher günstiger, durchschnittlicher Laden, nichts Besonderes. Der Geruch von grünem Tee liegt in der Luft. Die Gäste sitzen im Halbkreis um den geschätzt 70-jährigen, etwas schrulligen Sushi-Chef und richten Wünsche direkt an ihn. Manche Wünsche (die er nicht selber zubereitet – oder Getränke etc.) leitet er durch lautes Rufen in die etwas versteckte Küche weiter, das Personal dort bestätigt es durch lautes Wiederholen. Der Laden ist relativ voll, der Sushi-Meister daher in ziemlich guter Laune. :-)

Niijima (1/5): The Island

In Japan ist aktuell Golden Week, eine besondere Woche auf die gleich 3 Feiertage fallen. Wir haben das lange Wochenende genutzt, um Niijima (新島) zu besuchen, eine Vulkaninsel, circa 150km südlich von Tokyo im Pazifischen Ozean gelegen. Von Tokyo aus circa 2,5h mit einem Speedboat, die normale Fähre braucht 7h. Wer jemals in Tokyo ist sollte die Insel auf jeden Fall mitnehmen, wenn es auch nur ein Tag ist.

Nattō (納豆).

Ich bin mit dem Vorsatz nach Tokyo gekommen, so ziemlich alles an Speisen auszuprobieren, was mir angeboten wird. Bisherige Highlights: Frittierte Knoblauchzehen, rohe Schweineleber, roher Tintenfisch. Alles überraschend schmackhaft. Bei einer leckeren Sushi-Runde war es dann soweit. Nattō. Fermentierte Sojabohnen. Auf den ersten Blick eigentlich lecker, so ähnlich wie Peanuts. Entsprechend dachte ich mir – so wild kann es ja nicht sein. Nach wenigen Momenten entwickelt sich aber der echte Geschmack dieser … Leckerei. Sie sind weich, ultra-klebrig und schmecken so dreiviertel verdorben, einfach übel, wüsste nicht wie ich es besser beschreiben kann. Einfach komplett ungewohnt. Ich hab es dann schnell runter geschluckt und ein anderes Sushi samt Grünem Tee hinterher geschoben. Anderen ‘Westlern’ erging es dabei weniger gut, da ist die Köstlichkeit einen Moment zu lange im Mund geblieben – und dann in der Serviette gelandet. Gefolgt von einigen zügigen Schritten zur Toilette. Aber ja, die Japaner hier mögen es. Gerne mal so ein Schälchen zum Frühstück. Vielleicht einfach eine Frage der Gewöhnung :)

The first Kaiten-Zushi.

Es hat nun tatsächlich 11 Tage gedauert, bis ich das erste Mal (so richtig richtig) in Tokyo Sushi essen gewesen bin. Was soll ich sagen, aber es gibt bei mir wohl eine direkte, empirisch bewiesene Verbindung zwischen Sushi und dem Areal im Gehirn, welches für Glück zuständig ist. 回転寿司 – Kaiten-Zushi kennt man auch aus Deutschland, einzelne Tellerchen fahren auf einem Laufband an den Gästen vorbei und können direkt von da genommen werden.

The Udon Soup.

Noch ist kein Meisterkoch vom Himmel gefallen. Aktuelles Projekt: Eine ordentliche Udon (japanische Nudeln – 饂飩) Suppe zaubern. Aktueller Fortschritt: Jaaaaaa, wird so langsam :) Ihr erinnert euch an meinen ersten Eintrag: Loud Slurping? Dem ist wirklich so, man erschreckt erst einmal, wenn um einen herum alle plötzlich laut schlürfend über den Schüsseln hängen – aber anders kann man die Nudeln einfach nicht essen. Und ja, nur mit Stäbchen. :-)