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Unkai (雲海) – the sea of clouds.

It was the third time that I visited the summit of Mount Fuji (富士山), Japan. But this magical and unique place has something new for it’s visitors. Each time they come back, each time they decide to overcome many hours of tough efforts, doing the climb to 4000 meters height in total black darkness: a new face of Mount Fuji presents itself. This time, Mount Fuji showed me what my Japanese friends called Unkai – 雲海 – “the sea of clouds“. You have hiked above the clouds, you have hiked above everything there is on this world. You are now in between. Beneath you, there are still some light visible that the gigantic city of Tokyo projects into the sky, giving it an aura like look. But above: The most crystal sky of stars and infinite clarity. And you’re in this pitch black surrounding – everything you see next to you is black rock, black volcano sand. This moment and physical challenge give you a humble feeling that everything beneath you just mean nothing – …

Above New York.

This picture concludes my US traveling for this year. Done many pictures during the trip that await to be selected, edited and posted. Stay tuned. 25. September – 15. October 2014: – San Fransisco – California State Route 1 – Yosemite National Park – Death Valley National Park – Antelope Canyon – Grand Canyon National Park – Las Vegas – Venice Beach / Los Angeles – New York Thank you McKenna, Natalie, Konstantin, Victoria, Charlotte & Alice.

First steps in street photography.

Tokyo is a great place for street photography. An infinite pool of styles, ranging from complete conformity to eccentric, colorful individual looks. So I tried to take my first shots, which turned out to be hard, especially with weak light and rain all around. We wandered through several streets and good spots where people would walk by and you might catch a good shot. The results is … a selection of umbrellas I suppose. First steps, lots to learn. :-)

Travel Plans for August 2013

Meine Pläne im August 2013: 30. Juli bis 02. August: Okinawa, die beliebte Pazifik-Urlaubs-Insel der Japaner. 02. bis 06. August: Vom südlichsten Punkt Japans zum nördlichsten nach Sapporo, Hokkaido. Außerdem das ländliche Hokkaido mit den wunderbaren Lavendelfeldern in Furano besuchen. 08. & 09. August: Den Fujisan noch ein zweites mal besteigen. Ich kann es einfach nicht auf mir sitzen lassen, den Sonnenaufgang nicht gesehen zu haben. 16. – 18. August: Das Daimonji Festival in Kyoto. 21. – 24. August: Ab nach Südkorea, 4 Tage in Seoul. 27. August: Rückflug nach Kölle. Auf meiner Liste steht noch Hiroshima und Osaka, da muss ich noch schauen wie ich das unterbringen kann. Wenn es sonst noch ein Must-See gibt, her damit. :-)

Okinawa’s nicest café.

Sometimes, everything about a place is just perfect. While exploring the famous Tsuboya district (well known for it’s pottery artists) in the city of Naha / Okinawa, we stumbled upon this tiny little café. Half of the café was a small shop selling hand made mugs and other pottery, the other half was the café itself, with only 4 tables. I instantly felt in love with the place. Everything was hand made with an great eye for detail. No mug looked alike, all of them were individual pieces of craftsmanship. The single menus as well as the signs on the outside were hand written with small drawings and illustrations.

8 hours and 3776 meters. Up Mount Fuji.

“The Japanese once believed that Mt. Fuji was the center of the universe.” Ein klein bisschen verstehe ich nun, wieso sie das dachten. The long way up: Yoshida Trail Nein, ein entspannender Spaziergang im Park würde dieser Trip wohl nicht werden, das war den meisten zu Beginn des Trips weitgehend klar. Der beschwerliche Weg hinauf zum Gipfel, ein vielleicht 1-2 Meter breiter Pfad durch eine Steinwüste. Kein freundlicher Baum, der Gesellschaft leistet, kein Zwitschern eines Vogels, der voller Neugierde die zahlreichen und doch einsamen Wanderer beobachtet. Dafür schwarze Steine, schwarzer Sand, schwarze Nacht. Für acht lange Stunden.

Dear Mount Fuji (富士山), I think I’m ready to go.

Morgen Abend geht es los. 3776 meter to go. Ich freue mich wie ein kleines Kind. 19.30 Uhr bringt uns der Bus raus aus der überfüllten Innenstadt Tokyos, him zum hoffentlich trotz Ernennung zum Weltkulturerbe morgen noch nicht überfüllten Mount Fuji. Gegen 21.30 Uhr machen wir uns dann zu Fuß auf den langen Weg hinauf, um circa 4 Uhr morgens nach einem langen Lauf durch die Dunkelheit den Gipfel zu erreichen. 4.36 Uhr wird die Sonne aufgehen, ob wir es bis dahin hoch geschafft haben oder nicht. Danach gibt es einen Spaziergang um den Vulkankrater (ca. 1,5h), lecker Nudeln, einen kleinen Schönheitsschlaf im Freien, bevor man leise Sayonara sagt und sich auf den wohl beschwerlichsten Teil aufmacht: 5h bergab durch Vulkansand unter der Höhensonne. Den Aufstieg belohnt ein wundervoller Sonnenaufgang, den Abstieg ein Besuch in einem der vielen Onsen (heiße Bäder/Quellen, meist Outdoor) der Region. Den zahlreichen Ratschlägen, diesen fast 4000er bitte nicht zu unterschätzen, bin ich denke ich, hoffe ich, ausreichend gefolgt.

About to rain in Tokyo

Tokyo hat gegen Abend in der Regenzeit immer eine sehr besondere Stimmung finde ich. Es ist dieses “kurz bevor es gleich richtig anfängt zu regnen”, die Luft fühlt sich anders an, ein erdiger Geruch verbreitet sich. Das Bild oben ist ein Panorama der Innenstadt / Shinjuku, die weiteren Bilder unten stammen aus dem Regierungsviertel in Kasumigaseki / Chiyoda. Zu sehen u.a.: Nationaltheater (braun), Oberster Gerichtshof (Beton + mit den Statuen), Justizministerium (rote Backsteine), Parlament (helle Säulen, Pyramidendach).

The Yukata (浴衣).

Das traditionelle, japanische Stoffgewand. Man sieht Japaner gelegentlich damit in Onsen (traditionellen japanischen Bädern) oder bei Matsuri (so etwas wie Umzüge oder Volksfeste). Wenn man erst mal (nach gefühlten 20 Minuten) drin ist mit fertig gebundenem Gürtel ist es eigentlich ziemlich angenehm zu tragen. Fehlen nur noch die traditionellen Holz-Sandalen dazu. Gleichzeitig wurden uns ein paar japanische Manieren beigebracht. Richtig hinsetzen, richtig verbeugen, richtig Dankeschön sagen!

The Nikkō World Heritage.

Drei weise Äffchen, das schlafende, friedliche kleine Kätzchen als Wahrzeichen, Tempel umgeben von einem wunderbar hohen Wald, dazwischen viele Touristen, hunderte schwerer Granitstufen die den Weg zum Grab eines lange verstorbenen Shoguns weisen, eine einsame, uralte rote Brücke und viele heiße Onsen-Bäder zum Entspannen. Das ist Nikkō. Circa 200km nördlich von Tokyo, perfekt für ein Wochenende mit Übernachtung im traditionellen Ryokan.

The Sumō (相撲).

Sumō. 相撲. Natürlich so etwas wie ein Pflichttermin wenn man Japan besucht. Wörtlich übersetzt: 相 (gegenseitig) + 撲 (hauen, schlagen, stoßen). Genauer gesagt sind wir beim Ōzumō gewesen: 大相撲 – das Schriftzeichen 大 bedeutet so viel wie groß, stark, wichtig. Also: Das Große, gegenseitige Hauen. Professionelles Sumō also. Aber irgendwie ging es gar nicht so sehr darum, wer sich da unten so kloppt, wer tatsächlich gewinnt. Das Ganze hat eher einen Festival-Charakter. Wir sind zu Gast bei einem der großen Turniere (Hon-Basho – 本場所), welches nur drei Mal pro Jahr in Tokyo stattfindet. Auf dem Weg zur Halle sieht man die ersten Sumo-Ringer ebenfalls per U-Bahn oder Taxi anreisen, bevor man die gigantische Sumo-Halle betritt. Die richtigen Fans mieten sich (auf den Fotos zu sehen) neben dem Ring so eine Vierer-Box zum Sitzen, bringen leckere Bento für den ganzen Tag mit, essen und trinken lustig vor sich hin. Und als Nebenhighlight gibt es in der Mitte riesige Menschen zu sehen, die die meiste Zeit damit verbringen, sich auf den Kampf vorzubereiten. Ein Sänger bittet die …

The Sanja Matsuri (三社祭)

Ein echtes Highlight in Tokyo: Das dreitägige Sanja Matsuri. Matsuri sind so etwas wie Volksfeste in Japan, sie gibt es in allen erdenklichen Größen: Von gemütlichen kleinen Matsuri im Viertel, wo die Anwohner und Läden der Umgebung Leckereien (ja, es geht eigentlich nur ums Essen) verkaufen bis zu riesigen Attraktionen mit vielen hunderttausenden Gästen. Das Sanja Matsuri ist das vielleicht größte in Tokyo. Der Name bedeutet soviel wie “Das Fest der drei Schreine / Heiligtümer”. Zu Ehren dreier Heiliger wird der ganze Stadtbezirk rund um den Asakusa Shrine (浅草神社) in ein großes Fest verwandelt.