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6 Apps zum Japanischlernen

Wie sollte es anders sein: iPhone, iPad und co. bieten inzwischen ganz schöne Möglichkeiten, den schweren Weg zur japanischen Sprache etwas einfacher zu machen. Vor allem praktisch, weil man hier in Tokyo gefühlt 3 Stunden pro Tag in der Bahn verbringt, meistens zwischen unendlich vielen Menschen eingeklemmt. Mit anderen Worten: Perfekt, um auf dem Handy irgendetwas halbwegs Sinnvolles zu machen. Folgende Apps kann ich zum Lernen empfehlen (evtl. gibt es die auch für Android, ich bin mit iPhone/iPad unterwegs): 1. Die ersten Schritte zu Kanji Hier finde ich bietet die App Kanji Pic einen sehr liebevoll gestalteten Einstieg. Anhang kleiner Bilder lernt man so relativ spielend die ersten rund 20 Schriftzeichen. Es gibt ein Quiz, Übungsmodus und weitere Kanji-Pakete, die man sich dann (kostenpflichtig) runterladen kann. iPad only. Advertisements

Auf Japanisch: Der Lehrer / 先生.

Mich freut immer wieder, wie hier Wörter durch Zeichen (Kanji) zusammengesetzt werden. Meistens gibt es zum Teil abstrakte traditionelle Begriffe, die kombiniert dann etwas Neues ergeben. Ein schönes Beispiel ist der “Lehrer – 先生”. Ich werde immer mal wieder solche Begriffe posten wenn sie mir über den Weg laufen. Kanji: 先生 Hiragana: せんせい Wird ausgesprochen: Sensee. Wenn man nun betrachtet was die beiden Zeichen für sich gesehen bedeuten, kommt vielleicht rüber was ich mit “Schönheit” in der Sprache meine, was mich daran freut. 先 – bedeutet: “vorher, nachher, Vergangenheit, Zukunft”. 生 – bedeutet: “Geburt, Leben, echt, wahr”. Kombiniert und interpretiert also: 1. 先 – Vergangenheit und Zukunft in einem Begriff kombiniert mit dem Leben und Geburt. Der Lehrer ist dann jemand, der Vergangenes (wie Erfahrung und Sprache) und Zukünftiges (Wissen das vermittelt wird, Bildung) in sich vereint, und so einem 2. 生 – neuen Leben die Geburt im Sinne eines gebildeten Wesens ermöglicht. Der Schüler ist übrigens 学生 – mit den Symbolen für Lernen und Geburt.

Hiragana Lektion 1: a i u e o.

Der Weg zur japanischen Sprache wird ein langer. Soviel steht jetzt schon fest. 4 Alphabete die bunt gemischt werden. Ich probiere mich aktuell mit den nötigsten 15 Sätzen durchzuschlagen. Ab kommender Woche gibt es dann 5x die Woche Japanischunterricht – die Lehrer dafür haben den Ruf, besonders streng und strikt zu sein. Um den Japanisch-Professor zu zitieren: “It will be hard, demanding, strict, challenging, exhausting. That’s the fun, right?” Als Erstes lernt man das Silbenalphabet Hiragana. Für verschiedene Silben gibt es jeweils ein eigenes Zeichen. a = あ ka = か i = い ki = き u = う ku = く e = え ke = け o = お ko = こ Und so weiter. Insgesamt gibt es 50 dieser Laute. Und das ist dann nur das erste Alphabet :-). Immerhin bekomme ich meinen Vornamen schon hin: ka + i = かい. Oder alternativ in Kanji (den chinesischen Schriftzeichen): 海. Meine ersten Schreibversuche könnt ihr hier bewundern. Die kleinen Nummern “1 – 2 – 3” zeigen in welcher Reihenfolge die einzelnen Striche …