Month: June 2013

The Yukata (浴衣).

Das traditionelle, japanische Stoffgewand. Man sieht Japaner gelegentlich damit in Onsen (traditionellen japanischen Bädern) oder bei Matsuri (so etwas wie Umzüge oder Volksfeste). Wenn man erst mal (nach gefühlten 20 Minuten) drin ist mit fertig gebundenem Gürtel ist es eigentlich ziemlich angenehm zu tragen. Fehlen nur noch die traditionellen Holz-Sandalen dazu. Gleichzeitig wurden uns ein paar japanische Manieren beigebracht. Richtig hinsetzen, richtig verbeugen, richtig Dankeschön sagen! Advertisements

The Nikkō World Heritage.

Drei weise Äffchen, das schlafende, friedliche kleine Kätzchen als Wahrzeichen, Tempel umgeben von einem wunderbar hohen Wald, dazwischen viele Touristen, hunderte schwerer Granitstufen die den Weg zum Grab eines lange verstorbenen Shoguns weisen, eine einsame, uralte rote Brücke und viele heiße Onsen-Bäder zum Entspannen. Das ist Nikkō. Circa 200km nördlich von Tokyo, perfekt für ein Wochenende mit Übernachtung im traditionellen Ryokan.

The Sound of Sushi.

Ein Eintrag über Sushi – ganz ohne Fotos. Dafür mit guten 20 Minuten Geräuschkulisse. Ich finde die Stimmung in solchen Sushi-Läden wunderbar, vor allem das freudige Hallo/Willkommen/Vielen Dank und diverse laute Bestellungen der Gäste. Das kennt man so aus deutschen Läden kaum. Wer genau hinhört kann mich irgendwann auch etwas bestellen hören. Am besten das Video einfach im Hintergrund ein wenig laufen lassen. Stellt euch die Kulisse vor: Freitag Abend, die Leute kommen von der Arbeit, genießen ein paar schnelle Sushi. Ist ein eher günstiger, durchschnittlicher Laden, nichts Besonderes. Der Geruch von grünem Tee liegt in der Luft. Die Gäste sitzen im Halbkreis um den geschätzt 70-jährigen, etwas schrulligen Sushi-Chef und richten Wünsche direkt an ihn. Manche Wünsche (die er nicht selber zubereitet – oder Getränke etc.) leitet er durch lautes Rufen in die etwas versteckte Küche weiter, das Personal dort bestätigt es durch lautes Wiederholen. Der Laden ist relativ voll, der Sushi-Meister daher in ziemlich guter Laune. :-)

2013: John Lennon’s Wiedergeburt in Tokyo.

Mangelnde Kreativität kann man meinem Politikprofessor in der Auswahl seiner Midterm Fragen wohl nicht vorwerfen. :) Meine Antwort dazu könnt ihr hier nachlesen. “After he was gunned down by Mark Chapman in December 1980, the musician and an ex-Beatle John Lennon awakened to find himself in the next world. It took him a long, long time to make the voyage from this to the next world, so that when he awakened, the year was 2013. Leaving New York City, where he was shot dead, Lennon’s spirit wandered off to Tokyo, attracted perhaps by the happy memories of the time he spent with Yoko. In Tokyo, he stumbled upon a meeting of major thinkers on politics and international relations. Lennon immediately recognized Thomas Hobbes, John Locke, and Karl Marx among the people gathered. He was also greeted by another scholar (Caroline) who identified herself as a constructivist. Although dead, these people turned out to be well informed about world history and international relations since their deaths. When Lennon came by, they happened to be talking about …

6 Apps zum Japanischlernen

Wie sollte es anders sein: iPhone, iPad und co. bieten inzwischen ganz schöne Möglichkeiten, den schweren Weg zur japanischen Sprache etwas einfacher zu machen. Vor allem praktisch, weil man hier in Tokyo gefühlt 3 Stunden pro Tag in der Bahn verbringt, meistens zwischen unendlich vielen Menschen eingeklemmt. Mit anderen Worten: Perfekt, um auf dem Handy irgendetwas halbwegs Sinnvolles zu machen. Folgende Apps kann ich zum Lernen empfehlen (evtl. gibt es die auch für Android, ich bin mit iPhone/iPad unterwegs): 1. Die ersten Schritte zu Kanji Hier finde ich bietet die App Kanji Pic einen sehr liebevoll gestalteten Einstieg. Anhang kleiner Bilder lernt man so relativ spielend die ersten rund 20 Schriftzeichen. Es gibt ein Quiz, Übungsmodus und weitere Kanji-Pakete, die man sich dann (kostenpflichtig) runterladen kann. iPad only.